2017 in Pictures & Words

Mir fällt auf, dass es mittlerweile schon fast zu einem Sport geworden ist, Jahresrückblicke zu posten. Auf Blogs, Instagram und der neueste Trend: Instagram Story!

Ich tue dies auch jedes Jahr, allerdings auf dem Blog mit ein paar zusätzlichen Gedanken und nicht in 100 einzelnen Stories bei Instagram (unter uns: Wer guckt sich das alles an?). Ich möchte das vergangene Jahr dabei viel mehr persönlich für mich Revue passieren lassen, für schöne Momente bewusst dankbar zu sein und am allerwichtigsten: Nichts, überhaupt nichts als selbstverständlich hinnehmen.

Dieses Jahr war schön & aufregend, ich habe endlich ein eigenes Büro und ein kleines Team, war auf meiner ersten Chanel Show (Buket List Moment!) und hatte am Ende sogar das Glück Karl gleich dreimal in diesem Jahr zu bewundern. Ich durfte für Strenesse eine eigene kleine Kollektion entwerfen, die nächstes Jahr endlich herauskommt. Besuchte Fashion Weeks und New York gemeinsam mit Montblanc. Schwamm bei Sonnenaufgang in dem wohl schönsten Pool der Schweiz mit Panoramablick auf die Berge. Saß bei Sonnenuntergang in einem Blumenbeet in der Toskana und freute mich des Lebens und der einfachen Dingen. Feierte meinen Geburtstag mit meinen Liebsten auf meiner Lieblingsinsel. Blickte auf die surrealste Bucht Griechenlands und schwitze bei dem Anblick gleichzeitig vor Angst. Lernte das Familienhaus Louis Vuittons kennen. Ging über den roten Teppich, Verbrachte viel Zeit mit einem Menschen, der mir 2017 zu einem der Wichtigsten überhaupt in meinem Leben geworden ist. Einige von euch werden es vielleicht wissen. Die Person weiß es for sure, sollte sie das hier lesen. Reiste das erste Mal nach Portofino und träume immer noch von dem atemberaubenden Blick über das ehemals kleine Fischerörtchen. Las viel, worüber ich mich sehr freue. Traute mich trotz vorhandener Flugangst in eine Cessna und flog über den Montblanc. Und da sind wir schon bei einem weiteren wichtigen Punkt angelangt. Auch wenn es mir selbst nicht immer gelingt, versuche ich nach dem Motto: ‚Tue jeden Tag etwas, dass dir Angst macht‘ zu leben.

Ich möchte euch auch noch einmal daran erinnern, dass das hier ausnahmslos Ausschnitte aus meinem Leben sind. Und zwar meine Besten. Im wahren Leben gibt es auch bei mir Tage (so wie bei jedem anderen Menschen auch) an denen ich mich selbst nicht mag, mich die bunten glitzernden und vermeintlich perfekten Leben auf Instagram eher stressen als inspirieren. Und was mache ich dann? Das Handy weg legen, sich auf sich selbst besinnen und nie zu sehr bei anderen schauen – glücklich wird man, wenn man sich nicht dauernd mit anderen vergleicht. Was ich mir das kommende Jahr vornehme? Nicht allzu viel eigentlich. Denn warum sollte man sich selbst gleich zu Beginn schon unter Druck setzen? Jedoch möchte ich auf ein paar Dinge im kommenden Jahr achten. Immer ich selbst zu sein. Dies bin ich schon die meiste Zeit, jedoch macht es einem die Branche manchmal schwer. Vergesst nicht: Deine Persönlichkeit ist das, wenn niemand hinschaut. Also mehr so sein, als würde niemand hinschauen. Mehr schreiben, auch hier auf dem Blog, denn was gibt es Schöneres als zu versuchen, die Welt in Worte auszudrücken? Zufrieden sein und nicht immer nach mehr und noch mehr streben. Sich selbst bewusst auch mal zurücknehmen und dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. Immer neue Orte entdecken. Neugierig sein. Der Intuition folgen. Und Lesen, lesen, lesen. Und vor allem dankbar zu sein. Wir haben alle so ein Glück, vergesst das nicht!

Und bevor das Ganze nun zu sentimental wird, wünsche ich auch den allerbesten Rutsch ins neue Jahr, den man wünschen kann und lasse euch mit meinen und zum Teil euren liebsten Bildern aus diesem Jahr zurück. Danke Danke DANKE, dass ihr mich so treu auf meiner Reise begleitet, I heart you.

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