JW Marriott Venice

Venedig gehörte für mich immer zu jenen Städten, bei denen ich Schwierigkeiten hatte, sie mir bildlich vorzustellen. Die verwinkelten Gassen, das Wasser, die vielen Brücken, die romantischen Gondeln auf dem Canale Grande und wie jetzt, man hat dort anstatt eines Autos ein Boot vor der Tür stehen? Dazu vermischten sich auch negative Eindrücke anderer. Ich las von einer Überfüllung der Stadt, die ihres gleichen suche, Touristen, die sich Gondel an Gondel durch die Kanäle quetschten und vom sagenumwobenen Geruch. Wenn es zu heiß sei oder der Wasserstand zu niedrig, dann würde die Stadt bisweilen unangenehm riechen.

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Der letzte Punkt hielt mich auch einige Zeit davon ab, Venedig überhaupt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Doch durch Erzählungen von Freunden, die vielen, teils beeindruckenden Bilder auf Instagram unzähliger Leute, denen ich folgte und die Eröffnung des neuen JW Marriott Resort & Spa, auf einer Insel in der Lagune von San Marco, wuchs bei mir irgendwann doch der Wunsch, die Stadt der Liebe endlich auch für mich zu entdecken.

Beim Ankommen fühlte ich mich wie aus einer Mischung aus James Bond Film und meinen letzten Malediven Besuchen (wo sonst befindet sich das Hotel auf einer gesamten Insel). Mit einem wunderschönen Motorboot fuhren wir vorbei an herrschaftlichen Gebäuden mit morbidem Charme, brausten raus aufs Meer dem Sonnenuntergang entgegen, Richtung Isola delle Rose, jenem Eilland mit dem entzückenden Namen (‚Roseninsel‘), auf dem sich das JW Marriott befindet.

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Aus dem Staunen kamen wir auch dann nicht heraus, als wir unser Zimmer betraten. Wir durften eine Loft-Suite (La Maisonette) die über zwei Ebenen geht, bewohnen. Das Design der Zimmer ist modern bis puristisch, also genau nach meinem Geschmack.

So sehr wir es genossen haben, Venedig zu erkunden, denn die Lagunenstadt ist wirklich wunderschön, ebenso sehr genossen wir es auch in unser kleines Refugium zurückzukehren. Auf der ‚Roseninsel‘ gab es bisweilen nicht den leisesten Hinweis, dass wir uns zur Hauptsaison in Venedig befanden. Ein Rückzugsort, nur eine 25-minütige Bootsfahrt von der menschenüberlaufenen Piazza San Marco entfernt (es gibt für alle Gäste einen kostenlosen Shuttle).

Übrigens den zudringlichen Geruch, der Venedig angeblich umhüllen soll, habe ich nicht bemerkt. Venedig riecht nach Venedig – der Geruch ist markant und unverkennbar, aber nicht unangenehm. Was wir sonst in Venedig erlebt haben, erfahrt ihr nun in den Bildunterschriften.

IMG_0959Der Eingang zu unserer stilvollen ‚La Maisonette‘.

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IMG_0878Blick vom Bett.

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IMG_5664Wahrscheinlich der schönste Rooftop-Pool Venedigs mit Aussicht auf die Stadt.

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IMG_5310Off to Dinner.

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IMG_5880Wellness Fans kommen im JW Marriott garantiert auf ihre Kosten. Im 1.750 Quadratmeter großen Spa ‚Goco‚ lässt sich die Sightseeing-Erschöpfung unmittelbar wieder abstreifen. Tipp: Ganzkörpermassage gegen frühen Abend buchen und anschließend den Sonnenuntergang in einer der Cabanas genießen. Erholung mit sämtlichen Sinnen!

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IMG_6096Venedig-Life.

IMG_6218_1Venedig To Do: Die Fahrt mit einer Gondel.

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9 Antworten auf „JW Marriott Venice“

  1. Wow, wow, wow! Das Hotel ist ja wohl mal wunderschön!!!
    Auch deine Bilder sind ein Traum, vielen Dank dafür!

    Jetzt hast du mir ein bisschen Lust auf Venedig gemacht, denn bisher kannte ich es auch nur durch „den Geruch“.
    Liebe Grüße
    Jenny

  2. Wirklich wunderschöne Bildchen liebe Juliane! Jetzt muss ich doch glatt das Mariott einmal genauer ausschecken ;-) Könnte mir meine Flitterwochen sehr gut dort vorstellen. Städtetrip und Refugium auf einer eigenen Insel, was gibt es besseres? ;-)

  3. Ich war vor wenigen Jahren in Venedig und konnte mir zuvor auch nicht allzu viel vorstellen. Umso begeisterter bin ich nun. Natürlich gibt es – wie in jeder Stadt, vor allem in den touristischen – Kritikpunkte, aber ich LIEBE Venedig und all seine Möglichkeiten und Historie.

    Liebe Grüße!

  4. Super tolle Eindrücke, das Hotel ist ja mal traumhaft! Wie kostet so eine Maisoenette denn im Normalfall? Und das ist mir schon bei Instagram aufgefallen, euer Gondoliere sah ja vielleicht gut aus! Habt ihr da lange gesucht? :)

  5. Liebe Juliane,

    danke für Deine schönen Worte über Venedig und insbesondere den Geruch Venedigs.
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Wie oft sagen Menschen, die noch nie in Venedig waren, „aber da stinkt es doch so.“ Ich bin dann immer sehr bemüht, nicht unfreundlich zu werden.
    Venedig stinkt nicht! Venedig riecht nach Venedig!
    Ich war schon so oft dort, zu jeder Jahreszeit und es war immer wunderschön.
    Wenn ich Deinen Bericht lese, merke ich, ich muss unbedingt ganz bald wieder hin.
    Liebe Grüße

  6. Wow, das sind ja mal wieder traumhafte Bilder. Ich liebe deine Travel Diaries. Sie sind wirklich inspirierend.

    Wo ist denn die lange gestreifte Hose her? Die ist wirklich echt schön.

    Liebe Grüße
    Luise

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