Getting fit and staying motivated

Ich hätte es wohl selbst nie geglaubt, dass ich jemals so einen Post für euch verfassen würde, aber der Tag ist nun wirklich gekommen. Mein Leben lang die größte aller Couch-Potatos, habe ich es endlich geschafft, so etwas wie eine Sportroutine in meinen Alltag zu bringen. Und gawd, es fühlt sich wirklich gut an!

Aber kurz von vorne. Nach vielen, wirklich sehr unterschiedlichen Anläufen von Sportversuchen, von Joggen, über Yoga bis Body Method, war ich jedes Mal von Anfang an zwar begeistert dabei, aber hörte ebenso schnell, nachdem sich die erste Euphorie gelegt hatte, wieder auf. Oder gab auf. Je nachdem.

Auch heute mache ich immer noch gern BodyMethod bei meinen beiden Lieblingsgirls in Hamburg und endlich habe ich es geschafft, dass mir Joggen das erste Mal in meinem Leben Spaß macht. Oder zumindest liebe ich das Gefühl anschließend und alleine dafür lohnt es sich schon. Was jetzt plötzlich anders ist? Ich kann es nicht genau sagen, wahrscheinlich ist es von arbiträrer Natur, aber hier kommen nun meine Tipps bzw. Empfehlungen, wie es einfacher ist, dabei zu bleiben und meine derzeitige allgemeine Sportroutine.

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1) Sich in einem Fitnessstudio in der Nähe anmelden

Sind wir mal alle ehrlich. Es ist sowieso schon nicht so einfach, seinem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen, wenn man dann noch durch die halbe Stadt fahren muss, bevor es überhaupt losgeht, findet man immer eine gute Ausrede doch zu Hause zu bleiben. Ich bin mittlerweile in der Kaifu Lodge angemeldet, die nicht nur um die Ecke meiner Wohnung liegt, sondern auch so viel Abwechslung bietet, dass es fast schon Spaß macht, nach neuen Lieblingskursen zu suchen (Flying Yoga muss man jawohl mal gemacht haben, oder?!). Mein derzeitiger Favorit: Yoga bei Hans aka. Bikram Yoga nur ohne Wärme (man schwitzt aber ungefähr ähnlich). Glaubt mir, ihr habt in eurem Leben sicher noch nie anstrengenderes Yoga praktiziert. Aber es lohnt sich und man fühlt sich anschließend wie neu geboren.

2) Sich einen Personal Trainer gönnen

Gönnen, weil ein Personal Trainer natürlich nicht ganz preisgünstig ist und doch möchte ich es euch ans Herz legen. Als ich vor einem drei viertel Jahr total verloren in der Kaifu Lodge stand und nicht so richtig wusste, wo und wie ich überhaupt anfangen sollte, hat mich mein heutiger Personal Trainer Kevin Vince (wahrscheinlich stand mir meine pure Verzweiflung direkt ins Gesicht geschrieben) angesprochen und mir eine erste kurze Stunde gegeben. Ich bin bis heute kein Typ für ein Zirkel-Training und trainiere am liebsten mit meinem Eigengewicht. Was ich dann aber genau machen soll, fällt mir ohne Hilfe immer noch schwer und da kommt ein Personal Trainer mit seinem profunden Wissen ins Spiel. Er kann auf die eigenen Bedürfnisse und Ziele hin einen Plan erstellen, unterstützend dazu mit der Ernährung helfen und korrigieren, wenn es nötig ist. Ich habe auf diese Art, selten so schnelle Ergebnisse erzielt und kann es wirklich nur uneingeschränkt empfehlen. Mehr zu meinem Personal Trainer findet ihr HIER.

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3) Sich in seiner Sportkleidung wohlfühlen

Man braucht nicht viel und auch nicht jedes Teil in einem anderen Farbton, aber was ihr definitiv braucht, sind gute Joggingschuhe und vielleicht ein Ensemble, das atmungsaktiv ist, gut sitzt und in dem ihr euch wohl fühlt. Ich trage gerade eigentlich fast nur noch meine Marble-Sportkleidung von Varley

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4) Sich kleine Ziele setzen und sich anschließend belohnen

Der größte Feind der Motivation sind anfängliche zu große Ziele. Man überschätzt, gerade am Anfang, seine eigene Fitness und wird irgendwann frustriert. Geht es lieber langsam an und steigert euch dafür kontinuierlich. Ich hätte vor einem halben Jahr niemals gedacht, dass ich es jemals schaffen würde, einmal um die Alster zu joggen. Anfangs bin ich noch über die Hälfte der Strecke nur gewalkt. Von Mal zu Mal wurde es dann immer mehr Joggen und weniger Walken, bis ich schließlich einmal ganz herumlaufen konnte. Anschließend die kleine Belohnung natürlich nicht vergessen.

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5) Reisen nicht als Ausrede nehmen

Auch wenn ich es zu Hause hinbekommen hatte, meine Sportroutine durchzuziehen, kam ich bei jeder Reise wieder raus. Und jeder kann sich denken, dass dies bei meinem Beruf dann keine Seltenheit war. Heute versuche ich, auch bei einem Kurztrip, meine Sportschuhe und zumindest ein Trainings-Outfit mitzunehmen. Und damit ich wirklich gar keine Ausrede mehr habe, habe ich von meinem Trainer ein kleines Workout für unterwegs bekommen, welches ungefähr eine halbe Stunde dauert und sogar im Hotelzimmer durchführbar ist. Nachfolgend habe ich es für euch kurz zusammengefasst. Es ist auch super für zu Hause geeignet, wenn es regnet und einem nur nach einem schnellen, aber intensiven Workout ist.

Natürlich spielt auch das Thema Ernährung eine Rolle, auf diese genauer einzugehen, würde hier allerdings den Beitrag sprengen. Lasst mich aber gerne wissen, falls euch dies zusätzlich noch interessiert. Ich mache derzeit eine Mischung aus Krafttraining mit meinem Personal Trainer, Intensive Yoga und jogge zusätzlich. Ich gönne mir jedoch auch immer einen Tag Pause und wenn mir mal gar nicht nach Sport ist, dann lasse ich es auch einfach oder gehe nur mit Sanna spazieren. Wichtig ist einfach, dass man Lust hat sich zu bewegen, dass man stärker werden möchte und etwas für seine Gesundheit tut. Und ich kann euch versichern, ich habe mich selten so gut gefühlt, wie jetzt.

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Und anbei das kleine, aber feine Workout für zu Hause oder auf Reisen:

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1 | ‚Squat Jumps‘ à 3 x 15 Wiederholungen. Der Rücken sollte dabei gerade sein, schulterbreiter Stand, Knie nach außen und versuchen, ‚geräuschlos‘ zu landen.

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2 | ‚Russian Twist‘ à 3 x 20 Wiederholungen. Ihr könnt hier auch einen beliebigen, schweren Gegenstand verwenden oder ohne zusätzliches Gewicht die Übung ausführen.

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3 | Ausfallschritt à 12-15 je Bein. Wichtig: Das Knie sollte hinter der Fußspitze bleiben!

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4 | ‚Diagonal Mountain Climber‘ à 10 pro Seite und drei Wiederholungen. Schulter und Handgelenk sollten auf einer Höhe sein, der Bauch ist fest.

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5 | ‚Kick Backs‘ à 3 x 20-30.

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6 | ‚Toe Touch‘ à 3 x 20. Auch wenn man es nicht schafft (so wie ich), versucht man mit den Fingern seine Füße zu berühren.

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7 | Der klassische ‚Plank‘. Gut ist hier alles ab einer Minute, gern auch länger. Nicht mit der Körpermitte durchhängen und den Bauchnabel einziehen.

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Ich würde jede Übung einmal durchführen und dann drei Runden einplanen. Ihr könnt aber natürlich auch jede Übung direkt hintereinander abschließen – ist aber auch anstrengender.

12 Antworten auf „Getting fit and staying motivated“

  1. Du siehst echt richtig fit aus! Ich komme gerade mega aus der Übung, weil mein Fitness Studio wegen Insolvenz schließen musste -.- Ich weiß, keine Ausrede, aber der weite Weg zu einem anderen Fitness Studio ist echt nicht ohne und demotiviert mich total.

  2. Liebe Juliane,
    toller Beitrag! Ich mache 2x in der Woche pialtes zuhause, das klappt auch ganz gut! Ich stehe schon ewig auf der Warteliste für die Glasflasche die du auch beim Trainieren verwendest. Wo hast du deine gekauft?
    Liebe Grüsse
    Maria

  3. Du bist wirklich top in Form und schaust super aus!!!
    Ich versuche auch so oft wie möglich Sport zu treiben und eigentlich klappt es meist auch sehr gut, doch gerade diese Woche habe ich irgendwie einen Durchhänger… Deswegen danke ich dir für den „kleinen Tritt in den Hintern“. Direkt morgen früh geht es ins Studio und deine Übungen werde ich nächste Woche im Hotel ausführen!
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  4. Super Post, klasse Bilder und sehr viel Inspiration!

    Ich mache Yoga und bin damit mehr als zufrieden, weil sich eine innere Ruhe einstellt und der Körper wirklich stärker, kraftvoller und muskulöser wird. Früher war ich super viel und ausdauernd joggen, aber das war irgendwann nichts mehr für meine Knie… Yoga finde ich viiiel besser!

    Also nochmal Juliane, ein toller Post!

    Liebst,
    Ricarda von CATS & DOGS http://www.wie-hund-und-katze.com

  5. Bei dem Trainer hatte ich auch letztens eine Stunde (zur Trainingsplan-Erstellung). Ich war so eingeschüchtert als ich gesehen hab wie trainiert er ist hahahahaha :D

  6. Liebe Juliane,
    ich überlege auch dauernd, mir einen Personaltrainer zu „leisten“. Bisher mache ich daheim Yoga sowie gehe regelmäßig joggen.
    Was mich auch interessieren würde: Worauf achtest du bei deiner Ernährung?
    Liebe Grüße!

    1. Huhu du Liebe,
      ich mache dazu gern noch mal einen ausführlichen Post. Aber ganz allgemein esse ich kein Fleisch und nicht allzu viel Süßes und Zucker. Gluten versuche ich auch etwas einzuschränken (was jetzt aktuell in Italien aber gar nicht klappt). Ich esse sonst aber wirklich was ich will und auch große Portionen. Von Diäten halte ich z.B gar nichts!

      Liebste Grüße,
      Juliane

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